CERN-EXPERIMENT

Wir brauchen eine breite öffentliche Diskussion.

Die Wissenschaft diskutiert das Thema auf wissenschaftlicher Ebene. Reicht das? Schon Friedrich Dürrenmatt hat mit seiner Komodie "Die Physiker" und seinen anschließenden Thesen hier eine grundlegende Vorarbeit geleistet und seine Antwort dazu gegeben. Eine seiner Thesen lautete: "Was alle angeht, können nur alle lösen".

Wenn die Erde in Gefahr ist, wenn der Forschergeist nach Experimenten ruft, von denen wir nicht wissen können, wie diese ausgehen, allerdings befürchten müssen, dass etwas schief gehen kann (weil einfach die Materie an sich noch zu unerforscht ist) dann müssen alle mitreden, meine ich. Wir dürfen die alleinige Verantwortung nicht an Physiker abgeben.

Der österreichische Philosoph Sir Karl Raimund Popper sagte: "Wir können nur das wissen, was wir wissen". Das ist unser Dilemma. Wir wollen unser Wissen erweitern. Dazu braucht es Forschung, Experimente, die uns dabei helfen, eine neue Theorie aufzustellen, die solange gilt, bis eine andere Theorie die Dinge noch besser beschreiben kann.

Wissenschaftliche Experimente sind heute umstrittener denn je, denn wir stoßen in Bereiche vor, die bisher unbekannt waren und wir produzieren dabei Dinge oder neues Leben, das nicht von dieser Welt (erschaffen) ist (z.B. in der Gentechnik, aber auch in der Teilchenphysik).

Am CERN wird der Urknall erforscht, es sollen Materie-Zustände hergestellt werden, wie sie unmittelbar nach dem Urknall bestanden haben sollen. Schwarze Löcher sollen produziert werden, was immer das ist. Vor Ort untersuchen konnten wir Menschen die Schwarzen Löcher noch nicht. Aber die Physiker geben nicht auf: Wenn wir diese Dinger in Genf produzieren könnten und diese einen stabilen Zustand einnähmen, dann könnten wir wohl live beobachten, ob und wie uns dieses Ding so langsam verspeist. Bisher war lediglich die Beobachtung über eine schier unvorstellbar große Entfernung möglich. Daraus wurden die ersten Theorien über die Schwarzen Löcher formuliert. Ob diese Theorien so stimmen, wissen wir nicht. Wir wissen nicht, was uns bei unserer Theorie bisher an Phänomenen verborgen geblieben ist. Dennoch sollen diese Dinger, die der Theorie nach unter gewissen Voraussetzungen das Ende allen bekannten Lebens bedeuten, hier auf der Erde produziert werden.

Bekannte Wissenschaftler mahnen zur Vorsicht. http://lhc-concern.info/

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Im September 2009 ist es voraussichtlich wieder so weit. Am CERN wird erneut der Teilchenbeschleuniger in Betrieb gehen, nachdem er beim ersten Start im September 2008 gleich kaputt ging und zwar so gründlich, dass es eben einer einjährigen Reparatur bedurfte. Das alles könnte noch nicht das Ende der schlechten Erfahrungen sein. Wissenschaftler diskutieren darüber, ob der Protonenstrahl sogar eine Sprengkraft von atomarer Größenordnung haben kann, indem er eine Kettenreaktion auslöst. Das wäre für Genf sicher schlimm, aber vielleicht für die Welt dann die Rettung, wenn es uns von einer Anlage befreite, die ansonsten mit ihren dort produzierten Schwarzen Löchern das Ende der Erde einläuten könnte, was wir leider nicht wissen.

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Mein Beitrag zur erhofften Ankurbelung der notwendigen öffentlichen Diskussion:

Ein Stück für 2 Personen "Die Schwarzen Löcher oder das blühende Leben":
als PDF-Datei, (111 KB),



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Wir sollen bitte nicht sagen, wir hätten nichts gewusst. Die Medien haben mehrfach, allerdings in kleinem Rahmen, darüber berichtet:

Zeit Online: Ein Urknall auf Erden, 29.3.2007
Stern: Wenn schwarze Löcher die Erde fressen, 08.05.2008


FTD: Schweizer schaffen Schwarzes Loch, 24.04.2008
lhcdefence.org: Stop the LHC - until we know it's SAFE!
LHC-concern.info: Unabhängige Infoseite zu den Experimenten am Teilchenbeschleuniger LHC des CERN in Genf


freenet.de: Klage gegen LHC-Partikelbeschleuniger am CERN, 31.03.2008
Spiegel Online: Gericht weist Eilantrag gegen Superbeschleuniger ab, 29.08.2008




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Das Stück 'Die Schwarzen Löcher oder das blühende Leben' ist ein Dialog zwischen einem "JEMAND" und den "SCHWARZEN LÖCHERN". Es ist eine finale Diskussion um die Einsatzentscheidung, um das finale Wirken der Schwarzen Löcher, um die Entscheidung, ob und unter welchen Bedingungen das Experiment gestartet wird. Der JEMAND ist sehr schnell als höheres Wesen auszumachen, dabei ist er von einer Radikalität, die nichts mehr mit unserem Verständnis von Schöpfergott zu tun hat, denn er macht Angst. Scheinbar hat er die Orientierung ein wenig verloren. Zum Ende der Diskussion wird der JEMAND zu einem, der genau weiß, was er tut, es könnte also auch ein Mensch sein. Ein Abgehobener, der weiss, was er tut, wenn er den roten Knopf drückt. Einer, der alles unter seiner Kontrolle hat. Die SCHWARZEN LÖCHER ringen verzweifelt darum, das Unheil noch abzuwenden, sie verbinden sich mit den Menschen, kämpfen ein letztes Mal um den Planeten Erde.

Die Diskussion geht alle Eventualitäten durch, vermischt die Zeit mit den Dimensionen der Entscheidung und endet doch in der Gewissheit, dass trotz aller Diskussion und Einwände jemand die finale Entscheidung trifft. Bleibt alles nur ein Alptraum oder raffen sich die Menschen noch einmal auf, das drohende Unheil abzuwenden?




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PRESSEMITTEILUNGEN:

   und News4Press.com:
Genf. Schwarze Löcher wollen die Erde zu retten - Das Unfassbare geschieht am 10.Sept. 08
Pressehof.de:
Das blühende Leben - Angst vor Experimenten des Kernforschungszentrums CERN
pressemitteilung.ws:
10. Sept. 08, Genf - Ist die Welt noch zu retten? Ein Stück für 2 Personen thematisiert den möglichen Weltuntergang
Bitte beachten: Der ursprüngliche Titel des Stücks wurde am 17.6.09 geändert.

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